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Eine Technologie gibt Antworten – die clevere Abgasnachbehandlung

Viele Fragen werden an die Zukunft des Diesels gestellt. Wie wirkt er sich auf unsere Luftqualität aus? Wie können Abgasgrenzwerte eingehalten werden? Wie fährt der Diesel in Zukunft? Und wie kann man den Stickoxidwert beim Diesel weiter senken? Eine Technologie von Bosch kann auf einige Fragen heute schon Antworten geben. Bosch ist es gelungen, den bereits hochtechnologischen Dieselantrieb weiter zu verbessern – nicht durch eine Optimierung direkt am Motor, sondern mit einer Innovation am Abgasstrang.

Die Technologie selektive katalytische Reduktion mit Doppeldosierung (DI-SCR) ist eine Maßnahme, mit der Dieselfahrzeuge weniger Stickoxid emittieren und gleichzeitig AdBlue® effizienter einsetzen können. Das Besondere daran: Egal wo – ob auf der Autobahn oder bei Stop-and-Go in der Stadt – die Abgaswerte können niedrig gehalten werden. So kann die neue Abgasnachbehandlung DI-SCR eine intelligente Antwort auf die Frage zur Einhaltung künftiger Abgasgrenzwerte bieten. Und damit auch zur Zukunftsfähigkeit des Dieselmotors und der Luftqualität in Städten.

Stickoxid-Reduktion bei der Abgasnachbehandlung mit AdBlue®

Für die Reduktion von Stickoxiden werden SCR-Katalysatoren und Ammoniak als Reduktionsmittel eingesetzt. Um Ammoniak zu erzeugen, wird eine wässrige Harnstofflösung mit dem Handelsnamen AdBlue® in den Abgasstrang, mit Hilfe der Bosch Denoxtronic, eingespritzt. Der Harnstoff wird durch Thermolyse und Hydrolyse in Ammoniak umgesetzt. Im SCR-Katalysator reduziert Ammoniak anschließend die Stickoxide im Abgas zu Wasser und Stickstoff. Bei der Abgasnachbehandlung ist die Temperatur ein entscheidender Faktor. Erst ab einer Temperatur von etwa 170° Celsius beginnen die SCR-Katalysatoren effizient zu arbeiten, um die Stickoxide im Abgas zu reduzieren.

Hohe Temperaturen, z.B. bei der Regeneration des Dieselpartikelfilters, wirken sich negativ auf die Umsatzrate des motornahen SCR Katalysators aus.
Die Abgas-Temperaturen sind abhängig von der Motorbelastung. Ob ein Auto im städtischen Verkehr oder auf der Autobahn unterwegs ist, hat Auswirkungen auf die Temperatur und somit auf Stickoxid-Reduktion. Dafür ist ein ausgeklügeltes und an das Fahrzeug angepasstes Thermomanagement notwendig. Wie kann also eine Abgasnachbehandlung aussehen, die optimal auf die verschiedenen Temperaturverhältnisse eingeht und damit gleichzeitig die Stickoxid-Reduktion verbessert?

Doppelt ist effizienter: die clevere Abgasnachbehandlung von Bosch

Bosch setzt auf die Technologie SCR mit Doppeldosierung (DI-SCR). Die AdBlue®-Dosierung erfolgt hierbei im Vergleich zu einer herkömmlichen Abgasnachbehandlung nun an zwei Stellen: bei einem motornahen und einem motorfernen SCR-Katalysator.
Der motornahe SCR-Katalysator ist durch eine Beschichtung auf dem Dieselpartikelfilter realisiert, der motorferne ist ein reiner SCR-Katalysator im Unterboden des Fahrzeugs. Durch die thermische Entkopplung kann – unabhängig von der Motorbelastung und den Diesel Partikelfilter-Regenerationsphasen – das AdBlue® effizient und effektiv eingesetzt werden. Eine Überdosierung und damit Ammoniakschlupf werden dadurch weitestgehend verhindert.

Möglich ist das durch eine clevere Software im Motorsteuergerät die mittels eines neu entwickelten „kinetischen Modells“ präzise berechnet, welche Dosiermenge für den jeweiligen SCR-Katalysator benötigt wird. Sensoren vor und nach den SCR-Katalysatoren liefern genaue Messwerte zu den vorherrschenden chemischen Stoffen im Abgasstrang. Die beiden Dosiermodule spritzen bedarfsgerecht AdBlue® in den Abgasstrang vor den SCR-Katalysatoren ein.
Mit dieser Technologie ist es nun möglich, dass Dieselfahrzeuge niedrige Stickoxid-Werte erzielen können. Sie ist damit ein wichtiger Beitrag, mit dem Abgasgrenzwerte eingehalten werden können.

emissionsärmer

Weniger Stickoxide unterstützen den Wandel zu einer ökologischeren Mobilität

effizienter

Geringerer AdBlue®-Verbrauch führt zur Stickoxid-Reduktion

zukunftssicher

Technologische Basis für Pkw zur Unterstützung der Einhaltung der aktuellen und erwarteten Abgasnormen

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