Auf der Zielgeraden: Expertise und Innovation von Bosch machen das Rennen

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Alle wichtigen Komponenten und Lösungen für den Motorsport auf einen Blick

Angetrieben von größter Leidenschaft, ist Bosch bereits seit einem Jahrhundert im Motorsport aktiv. Dabei behält das Unternehmen vor allem ein Ziel im Visier: Neue Komponenten und Lösungen im Rennwagen müssen stets den Anforderungen des Fahrers, der Teams und auch der entsprechenden Rennserie gerecht werden.

Intelligenter, schneller, individueller: Mit den wachsenden Möglichkeiten der Technik wird auch die Welt des Motorsports noch komplexer und anspruchsvoller. Dabei bedarf es gar nicht immer komplett neuer Ansätze, um im Rennen ganz vorn zu bleiben. Hier liegt Boschs klarer Rundenvorteil: Wenn es um High-Performance-Techniklösungen geht kann Bosch auf ein riesiges Serienportfolio zurückgreifen.

Von der Serie auf die Pole-Position: Einzelne Serienkomponenten werden immer wieder speziell für den Motorsport adaptiert. Die bestehenden Systeme werden dabei mit innovativen Ideen weiterentwickelt und auf die Bedürfnisse des Fahrers oder Teams unterschiedlicher Rennserien abgestimmt. Erfolgreich im Motorsport angewandt, werden diese Entwicklungen auch wieder zurück in die Serie gebracht und dort etabliert.

Technisches Know-how und innovative Ansätze – mit dieser Kombination fährt Bosch seit über einem Jahrhundert seinen Erfolgskurs.

Dr. Klaus Böttcher, Leiter Bosch Motorsport

Dr. Klaus Böttcher, Leiter des Bereichs Motorsport bei der Bosch Engineering GmbH

Seit Januar 2000 ist Klaus Böttcher Leiter des Bereichs Motorsport bei der Bosch Engineering GmbH. Sein Antrieb ist die Begeisterung für den Motorsport und dessen Vielfalt.

Tagtäglich arbeitet er mit Kunden aus der ganzen Welt daran, neue Ideen auf die Rennstrecke zu bringen. Zahlreiche Erfolge durfte er bereits feiern. Gemeinsam mit seinem Team hat Klaus Böttcher schon einige innovative Lösungen entwickelt, die international um- und eingesetzt werden. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, treibt Klaus Böttcher gemeinsam mit seinem Team die Welt des Motorsports weiter voran und hinterfragt immer wieder bestehende Standards.

„Denkt man an Motorsport, kommen einem erst mal hohe Leistung und hohe Drehzahlen in den Sinn. Performance ist aber vor allem auch Timing – was bedeutet, unseren Kunden die richtige Lösung zur richtigen Zeit zur Verfügung stellen.“

Dr. Klaus Böttcher

Leiter Bosch Motorsport bei der Bosch Engineering GmbH

Mit der ECP 160 lässt sich auch in der heißesten Phase des Rennens die Konkurrenz abhängen.

Flexibel einsetzbar und individuell bedienbar – die elektrische Kühlmittelpumpe von Bosch.

Die elektrische Kühlmittelpumpe gewinnt den Product Showcase Award der Autosport International.

„Die Idee hinter der elektrischen Kühlmittelpumpe war nicht der Einsatz beim Verbrennungsmotor – das eigentliche Thema war die Batteriekühlung“, erörtert Klaus Böttcher. Die Batterien, die in der Formel E eingesetzt werden, reagieren höchst sensibel auf Temperaturschwankungen: Werden sie zu heiß, sinkt die Leistung drastisch ab und der Rennwagen verliert unmittelbar den Anschluss an die Konkurrenz. Das Team um Klaus Böttcher machte es sich zur Aufgabe, eine Lösung für diese Thematik zu finden. Die leistungsfähige elektrische Pumpe ECP 160 zur Regelung der Batteriekühlung hat sogar die eigenen Erwartungen übertroffen: „Sie führt dazu, dass über einen viel längeren Zeitraum sehr viel mehr Leistung aus der Batterie herausgeholt werden kann.“

Extrem leicht, extrem einfach und extrem schnell regulierbar: Ein weiterer Vorteil der ECP 160 ist die Unabhängigkeit von der Motordrehzahl. So lässt sich die Pumpe bedarfsgerecht dosieren und sorgt für ein perfektes Thermomanagement von Verbrennungs- und Elektromotoren, Batterien und Invertern.

Eine ausgezeichnete Technik: Neben ihrem erfolgreichen Einsatz bei der Formel E hat die ECP 160 auch den Product Showcase Award* gewonnen.

*Der Award der Autosport International zeichnet herausragende Produkte und Leistungen unter anderem in den Bereichen Innovation, Energieeffizienz und Sicherheit aus.

Mehr zur ECP 160

Maximale Effizienz und Sicherheit beim Bremsen – das ABS M5

Im Rennsport gibt es zahlreiche variable Aspekte zu beachten, von unterschiedlichen Rennserien und verschiedenen Strecken bis hin zu wechselnden Wetterbedingungen oder Fahrbahnbeschaffenheit und Reifenart. Für Klaus Böttcher ist deshalb auch die Unfallvermeidung im Motorsport von zentraler Bedeutung: „Diese enorme Vielfalt und der Anspruch an die stets optimale Leistung im Grenzbereich bei dennoch höchster Sicherheit für die Fahrer hat dazu geführt, dass wir das Serien-ABS maßgeblich weiterentwickelt und mit einem speziellen Rennsport-Setup ausgestattet haben.“

Das ABS M5 von Bosch liefert Rennfahrern den entscheidenden Vorteil, das System individuell auf ihren Fahrstil und die Streckenbedingungen anpassen zu können. Im Profirennsport wie beispielsweise dem 24h-Rennen am Nürburgring ist das Bremssystem bereits im Einsatz. Doch das ABS M5 bietet noch mehr Potenzial: Der nächste große Schritt wird sein, diese Lösung optimal für den Elektroantrieb zu adaptieren.

Mehr zum ABS M5

Mit dem ABS M5 von Bosch wird die Ideallinie auf jeder Strecke und in jeder Situation gehalten. Mit dem ABS M5 von Bosch wird die Ideallinie auf jeder Strecke und in jeder Situation gehalten.

Dank des ABS M5 kann die Ideallinie auf der Strecke in jeder Situation gehalten werden.

„Mit dem ABS M5 werden Bremszeit und -weg deutlich optimiert. Und je später ich bremse, desto besser wird meine Rundenzeit. Zudem profitieren vor allem Neueinsteiger und Amateurrennfahrer von einer deutlich besseren Kontrolle über ihren Rennwagen.“

Dr. Klaus Böttcher

Leiter Bosch Motorsport bei der Bosch Engineering GmbH

Das dritte Auge des Fahrers: CAS-M3

Mit dem CAS-M3 verfolgte das Team um Klaus Böttcher zunächst die Idee, den Rückspiegel der Rennautos durch Videosignale und Displays zu ersetzen, um so vor allem die Nachtsicht zu verbessern. „Und dann kam mein Team auf die pfiffige Idee, zusätzlich Radarsensoren einzubauen“, erzählt Klaus Böttcher.

Die Radarsignale revolutionieren das System: Der Fahrer kann jetzt nicht mehr nur sehen, ob sich ein Fahrzeug von hinten nähert – er sieht auch, wie schnell es fährt, auf welcher Seite es zum Überholen ansetzt und ob es sich dabei um ein Fahrzeug seiner Klasse handelt. Dies ist vor allem bei Rennen wie dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring relevant, bei dem bis zu fünf verschiedene Fahrzeugklassen gegeneinander antreten.

„Mit der Einführung des CAS-M3 haben wir es geschafft, die Unfallquote in diesen Rennen zu minimieren. Nur ein Beispiel: Fahrer der unteren Klassen erkennen nun, ob das sich von hinten nähernde Rennauto ein Fahrzeug ihrer Klasse ist, und können so bewusster reagieren oder es, im Falle eines Autos einer höheren Klasse, einfach passieren lassen.“

Mehr zum CAS-M3

DTM und Bosch: Zusammen auf der Überholspur

Die DTM setzt schon seit dem Jahr 2000 auf die Technik von Bosch, unter anderem mit Motorsteuerung, Displays, Startern und Generatoren. Für Klaus Böttcher ist daneben auch das Seriensponsoring von größter Bedeutung:

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„Es geht darum, das Thema Motorsport für die Marke Bosch zu nutzen und zu zeigen: ‚Wir sind präsent, wir bieten Höchstleistung und vor allem: Wir sind die Partner unserer Kunden.‘“

Auf der Siegerseite: Bosch als Sponsor und Partner der Formel E

„Die Elektrifizierung ist im Motorsport angekommen. Unser Ziel ist, innerhalb der Formel E sowie den Kunden und Zuschauern zu verdeutlichen: Wir bieten Höchstleistung – und das in allen Bereichen.“

Klaus Böttcher weiß, welche Rolle die Elektrifizierung in der heutigen Welt spielt.

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Daher ist die Partnerschaft mit der Elektro-Meisterschaft für Bosch weit mehr als nur Sponsoring: Bereits heute ist das Unternehmen mit Komponenten in der Rennserie vertreten. So bringt das umfassende Know-how von Bosch in den Bereichen Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung die Mobilität entscheidend voran.

„Im Rennsport ist nicht immer nur derjenige der Gewinner, der als Erster durchs Ziel fährt. Gewinner ist auch der, der etwas riskiert und neue Technologien erfolgreich ausprobiert.“

Dr. Klaus Böttcher

Leiter Bosch Motorsport bei der Bosch Engineering GmbH

In den Startlöchern: Bosch unterstützt die nächste Generation

Auch durch Förderung der Nachwuchs-Ingenieure sichert Bosch die Zukunft der Branche: Mit der Formula Student unterstützt Bosch die kommende Generation. Sie bieten Studenten die Möglichkeit, gemeinsam mit Experten eigene Formel-Rennwagen zu bauen, unter echten Rennbedingungen zu testen und zu optimieren.

So besitzt Bosch mit seinen umfassenden Systemkompetenzen nicht nur den Schlüssel zur Mobilität der Zukunft, sondern stellt mit der Förderung der Nachwuchs-Ingenieure auch den Antrieb sicher.

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