Urbane Mobilität und Luftqualität

Weniger Emissionen für bessere Luftqualität:
Bosch lässt Städte aufatmen

Weltweit herrscht dicke Luft in Städten und Metropolen. Schnelles Bevölkerungswachstum und steigendes Verkehrsaufkommen erhöhen vielerorts die Schadstoffkonzentrationen. Die Auswirkungen von Emissionen wie Feinstaub, Stickoxiden und CO2 auf Menschen, Umwelt und Klima werden heiß diskutiert. Betroffen sind vor allem die vielen Einwohner der Ballungszentren und oft auch noch jene von außerhalb, die beispielsweise mit ihren Autos in die belasteten Gebiete pendeln. Megatrends wie die fortschreitende Urbanisierung oder zunehmende Online-Bestellungen an die eigene Haustür lassen nicht erwarten, dass sich die Luftverschmutzung ohne geeignete Gegenmaßnahmen von selbst reduziert. Doch wie lassen sich Städtewachstum, Mobilität und saubere Luft überhaupt miteinander vereinbaren?

Die mangelhafte Luftqualität hat komplexe Ursachen, die darum auch nicht mit einfachen Mitteln zu beheben sind. Bosch setzt sich dafür ein, über die Aspekte und Zusammenhänge des Themas Luftqualität sachlich und verständlich aufzuklären. Darüber hinaus setzt Bosch sein einzigartiges Wissen und Know-how im Bereich von Mobilität und Technik ein, um die aktuelle Situation mithilfe durchdachter innovativen Lösungen nachhaltig zu verbessern.

Metropolen sind mit ihren Herausforderungen wichtige Inkubatoren für vielfältige kreative Lösungen, die den Wandel des Verkehrs beschleunigen und zu einem Erfolg machen können von dem letztendlich alle profitieren. Mit verbesserter Luftqualität, erhöhter Sicherheit und weniger Stress.

Gefragt sind darum intelligente Lösungen zur Verringerung der Verkehrsdichte mithilfe innovativer Technik im Fahrzeug – und darüber hinaus mit flexiblen und faszinierenden Mobilitätsangeboten. Der Anspruch von Bosch ist es Mobilität neu zu denken. Mit innovativen Konzepten verfolgt Bosch diesen Anspruch und gibt die Richtung der Entwicklung vor.

Saubere Luft geht uns alle an

Weniger Emissionen für bessere Luftqualität

bessere Luftqualität

mit innovativen Lösungen für Fahrzeuge und Unterstützung für Städte


reduzierte Emissionen

mit optimierter Technik für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor

lokal emissionsfrei

mit skalierbaren elektrischen Antriebssystemen für viele Fahrzeugklassen


Einhaltung von Grenzwerten

durch Immissionsmessung für optimiertes Verkehrsmanagement

Emissionen, Emittenten, Wind und Wetter:
Was beeinflusst die Luftqualität?

Emissionen, Emittenten, Wind und Wetter

Die Qualität der Luft, die uns umgibt, hängt von vielen Faktoren ab und kann abhängig vom Standort stark variieren – dies gilt oft schon bei einem Unterschied von wenigen Metern. Zur Verschlechterung der Luftqualität tragen Emissionen aus vielen verschiedenen Quellen (Emittenten) bei. Insbesondere für die Luftqualität in großen Städten werden derzeit Stickoxide sowie Feinstaub als die relevantesten Arten der Luftverschmutzung betrachtet. Auch natürliche Faktoren, wie Temperatur, Windverhältnisse und Sonneneinstrahlung haben großen Einfluss auf die Luftqualität.

Der Straßenverkehr ist längst nicht die einzige Quelle von Emissionen. Auch andere Bereiche steigern mit ihren Emissionen die Luftverschmutzung. Die Hauptquellen von Feinstaub sind beispielsweise die Landwirtschaft, Industrie, Kraftwerke, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern sowie der Straßenverkehr. Die Entstehung des Feinstaubs ist dabei unabhängig vom Fahrzeugantrieb, denn ein großer Teil wird durch Straßen-, Reifen- und Bremsabrieb verursacht.

Luftqualität besser verstehen: Was ist der Unterschied zwischen Emission und Immission?

Zum Verständnis von Luftqualität, Luftverschmutzung und ihren Auswirkungen auf Menschen und Umwelt ist es wichtig, zwischen Emissionen und Immissionen zu unterscheiden. Die Emission bezeichnet den Ausstoß an seiner Quelle, zum Beispiel den Stickoxid-Ausstoß eines Autos direkt am Auspuff. Vereinfacht gesagt, alles das, was hinten rauskommt. Die Immission hingegen ist das, was von allen diesen Emissionen an einem bestimmten Ort ankommt und sich dort auswirkt.

Ausgestoßene Feinstaubpartikel beispielsweise wirken sich nicht überall gleich aus, sie bleiben zum Teil am Boden haften, werden vom Wind verweht oder vom Regen weggespült. Sie werden darum nur zu einem geringen Anteil von Menschen eingeatmet. Auch Stationen zur Messung der Luftqualität erfassen demnach nicht die Gesamtheit aller Emissionen, sondern nur den Teil der als Immission bei ihnen ankommt. Da sie potenziell einen Teil der Emissionen aller möglichen Quellen erfassen, können sie auch nicht mehr auf einzelne Emittenten zurückgeführt werden.

Unterschied Emission Unterschied Immission

Ursache oder Wirkung der Luftverschmutzung? Emission ist nicht gleich Immission.

Vernetzte Messung der Luftqualität für die bessere Einhaltung von Immissionsgrenzwerten

Immissions-Messsystem von Bosch

Immissions-Messsystem von Bosch

Um die Zusammenhänge zwischen Emissionsquellen und der Umwelt besser zu verstehen hat Bosch Immissions-Messsysteme entwickelt, die ihre lokalen Messdaten kontinuierlich zur Analyse und Weiterverarbeitung in die Cloud senden. Mithilfe dieser Messdaten können beispielsweise präzise Immissionskarten erstellt und Vorhersagen zum Straßenverkehr getroffen werden. Weisen die Prognosen zum Beispiel auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen hin, dann kann die Infrastruktur – etwa durch veränderte Ampelschaltungen – bereits im Vorfeld so angepasst werden, dass ein Überschreiten der vorgeschriebenen Immissionsgrenzwerte verhindert wird.

Die kompakten Immissions-Messboxen von Bosch werden derzeit international, im Großraum Stuttgart, Marseille und Nizza, erprobt. Dabei entwickelt Bosch nicht nur die Messtechnik, sondern berät die Städte auf Basis der Messdaten hinsichtlich Verkehrsplanung und -management.

„Saubere Luft geht uns alle an. Bei Bosch sehen wir uns nicht nur global beim Klimaschutz, sondern auch vor Ort bei der Luftqualität in der Verantwortung. Dazu brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Technik. Mit ‚Technik fürs Leben‘ können wir Städten helfen und die Welt zu einem besseren Ort machen.“

Dr. Volkmar Denner

Dr. Volkmar Denner

Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH

Gemeinsam für bessere Luftqualität: ein Ziel, vielfältige Lösungen

Der beste Weg, um die Luftqualität zu verbessern, besteht darin die Emissionen in allen Bereichen so weit wie möglich zu senken. Aus diesem Grund verfolgt Bosch die Vision einer möglichst emissionsfreien Mobilität mit minimalen Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt. Bereits verfügbare Technik und neue innovative Entwicklungen von Bosch helfen dabei, mehr Nachhaltigkeit und höhere Lebensqualität, insbesondere in den besonders belasteten Ballungszentren, zu erreichen.

Bei der Entwicklung von Lösungen denkt Bosch über den Antrieb und über das Auto hinaus und bezieht auch die Verkehrssteuerung und -planung sowie den Klimaschutz und die eigene Verantwortung als weltweit operierender Konzern und Arbeitgeber mit ein. Damit leistet Bosch einen wichtigen und zukunftsorientierten Beitrag zur Lösung einer komplexen Herausforderung, die uns alle betrifft.

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Fahrzeugtechnik für weniger Emissionen Bessere Verkehrsplanung Bosch übernimmt Verantwortung als Arbeitgeber Klimaschutz beginnt nicht erst auf der Straße

Fahrzeugtechnik für weniger Emissionen

Bosch setzt seine umfassende Expertise und große Innovationskraft ein, um Autos fit für die Zukunft zu machen. Dazu gehören neue Antriebskonzepte ebenso wie die Optimierung weit verbreiteter Technologien. Wann und ob sich ein Antrieb in Zukunft durchsetzen wird, weiß heute noch niemand. Darum treibt Bosch nicht nur die lokal emissionsfreie Elektromobilität mit großem Einsatz voran, sondern verbessert auch kontinuierlich die Verbrennungstechnik. Das ehrgeizige Ziel sind Verbrenner, deren Emissionen zur Luftbelastung in Städten keinen nennenswerten Beitrag mehr leisten. Schon heute sind beispielsweise dank Bosch-Technik Dieselfahrzeuge verfügbar, deren Emissionen weit unterhalb der Grenzwerte liegen. Und kein anderes Unternehmen ist in der Elektromobilität so breit aufgestellt wie Bosch – mit Lösungen fürs Fahrrad bis zum Lkw.

Bessere Verkehrsplanung

Bosch arbeitet nicht nur an Lösungen für Fahrzeuge, sondern hat auch das große Ganze im Blick, um Emissionen zu senken und die Luftqualität nachhaltig zu verbessern. Dieser breite Ansatz betrifft zum Beispiel die langfristige Entwicklung der Mobilität in Städten und Metropolen. So steht Bosch derzeit mit rund hundert Kommunen und Regionen im Austausch, um gemeinsam nach neuen Wegen zur Verbesserung der Luftqualität zu suchen. Dazu gehört auch die Verkehrsberatung von Städten auf Basis von Daten, die mithilfe von Immissions-Messboxen erfasst wurden, welche Bosch speziell zu diesem Zweck entwickelt hat. Zudem kann Bosch aus dem Fahrverhalten einzelner Autos zuverlässig auf die Fahrzeugflotte schließen und daraus die Emissionen des aktuellen Verkehrs ableiten.

Bosch übernimmt Verantwortung als Arbeitgeber

Staus und erhöhte Emissionen entstehen vor allem zu Stoßzeiten, wie zum Beispiel im morgendlichen Berufsverkehr. Daher ist es für Bosch wichtig, auch als Arbeitgeber Verantwortung und Engagement zu zeigen und einen ganz direkten Beitrag zur verbesserten Luftqualität zu leisten. Mitfahrplattformen, mobiles Arbeiten oder Shuttle-Busse: Mit seinen betrieblichen Mobilitätsangeboten bietet Bosch seinen Mitarbeitern zahlreiche Lösungen, die zur Verbesserung der Luftqualität beitragen, indem sie den Verkehr während der Stoßzeiten verringern.

Klimaschutz beginnt nicht erst auf der Straße

Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, der muss die Emissionen von der Energiequelle bis zum Rad betrachten. Dabei ist nicht die Abwägung zwischen Verbrennungsmotor oder Elektroantrieb entscheidend. Auch die Elektromobilität ist nicht völlig klimaneutral und in Zukunft werden die beiden Antriebssysteme in der Kohlendioxid-Gesamtbilanz nicht mehr weit auseinander liegen. Wichtig ist vielmehr auch, woher die Antriebsenergie ursprünglich stammt. Für die Zukunft bedeutet dies, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor vermehrt CO2-reduzierte Kraftstoffe nutzen müssen, und dass der Elektroantrieb mit einem hohen Anteil regenerativ erzeugten Stroms betrieben werden kann.

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