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Automatisierte Mobilität

Bosch bringt dem Fahrzeug das Fahren bei

Sicher in Serie

Klimawandel, Zeit- und Raummangel und nicht zuletzt der Bedarf an mehr Verkehrssicherheit: Die Herausforderungen der Mobilität werden nicht von selbst gelöst, sondern maßgeblich von selbstfahrenden Fahrzeugen. Die Automatisierung ist einer der wichtigsten Treiber für eine neue, sichere Ära der Mobilität. Mit innovativen Fahrerassistenzsystemen ebnet Bosch deshalb Schritt für Schritt den Weg zum automatisierten Fahren und Parken. Heute können Sie bereits die Technologien erleben, die das automatisierte Fahren der Zukunft prägen werden – und das in geprüfter Serienreife.

Future-ready und seriengefertigt

Die Entwicklung und Akzeptanz für die automatisierte Mobilität hängen neben den technischen Voraussetzungen vor allem von einem ab: Ihrem Vertrauen. An beiden Faktoren arbeitet Bosch gleichermaßen engagiert. Denn für den selbstständigen Fahrbetrieb muss Ihr Fahrzeug nicht nur Ihre Fähigkeiten ersetzen, sondern sogar um ein Weites übertreffen können. Diese Fähigkeitsfelder werden – nach dem menschlichen Vorbild – unter den Begriffen Sense, Think und Act kategorisiert.

In allen Disziplinen treibt Bosch die automatisierte Mobilität mit hoher

Verantwortung und langjähriger Erfahrung voran – für nahezu alle Fahrzeugklassen und in fast allen Technologiefeldern. Das heißt, viele Technologien sind nicht nur in der Theorie bereit für hochautomatisiertes Fahren, sie sind auch tatsächlich unter realen Bedingungen bis zur Serienreife entwickelt und getestet worden. Für Verlässlichkeit – egal, ob es um das Fahren an sich, um neue Euro NCAP*-Auflagen oder Verfügbarkeit und Planungssicherheit geht.

*The European New Car Assessment Programme, Verband für Fahrzeugsicherheit

Heritage
Bosch Meilensteine auf dem Weg zur automatisierten Mobilität heritage_modul_1176x662_2 heritage_modul_1176x662_3 heritage_modul_1176x662_4 heritage_modul_1176x662_5 heritage_modul_1176x662_6 heritage_modul_1176x662_8 heritage_modul_1176x662_9 heritage_modul_1176x662_10

Meilensteine

der automatisierten Mobilität

Vor über 30 Jahren legte Bosch den Grundstein für sicheres automatisiertes Fahren: Zwischen 1987 und 1995 wurde im Zuge des europäischen Forschungsprojekts PROMETHEUS (Programme for European Traffic with Highest Efficiency and Unprecedented Safety) an der automatisierten Mobilität als Lösung für die globale Verkehrssicherheit geforscht. Es folgten zahlreiche Innovationen im Bereich der Fahrerassistenzsysteme, die das Fahren sicherer und entspannter machen.

1978

Bosch bringt das weltweit erste serientaugliche Antiblockiersystem (ABS) auf den Markt und revolutioniert die Verkehrssicherheit. Es ist der Startschuss für die Entwicklung weiterer, für die automatisierte Mobilität relevanter, Fahrsicherheitssysteme.

1989

Mit dem TravelPilot präsentiert Bosch das erste serienreife Navigationssystem Europas. Noch völlig ohne GPS-Unterstützung, stützte sich das System auf eine digital gespeicherte Karte.

1995

Bosch läutet als weltweit erstes Unternehmen den Serienstart des Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP®) ein. Nach dem Gurt ist der elektronische Schleuderschutz das wichtigste Sicherheitssystem im Auto. Heute ist das ESP® essentieller Baustein für die Durchführung vieler automatisierter Fahrmanöver.

2000

Mit der Vorstellung der radarbasierten adaptiven Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (Adaptive Cruise Control) machte Bosch einen großen Schritt zum automatisierten Fahren. Das System kann die Geschwindigkeit selbstständig anpassen, Auffahrunfälle verhindern und sorgt für mehr Komfort im Stop-and-Go Verkehr. In den folgenden Jahren entwickelte Bosch noch viele andere Fahrerassistenzfunktion, zum Beispiel den ultraschallbasierten Totwinkel-Assistenten, das automatische Notbremssystem, aber auch automatisierte Parkfunktionen.

Seit 2011

Das erste Bosch Projektteam beginnt intensiv am automatisierten Fahren zu arbeiten. Bosch ist weltweit der erste Zulieferer, der automatisiertes Fahren im öffentlichen Straßenverkehr testet. Seit Anfang 2013 sind Bosch-Entwickler mit Testautos auf deutschen Autobahnen und amerikanischen Highways unterwegs.

2017

Bosch startet eine Entwicklungskooperation mit Daimler für die Entwicklung des vollautomatisierten und fahrerlosen Fahrens im urbanen Umfeld. Ziel ist ein serienreifes Fahrsystem für den autonomen Stadverkehr.

2018

Mit dem Autobahnassistent geht Bosch einen weiterer Schritt Richtung automatisierter Mobilität in Serie. Die Technologie erlaubt sicheres teilautomatisiertes Fahren, sowohl auf der Geraden als auch in der Kurve.

2019

Automated Valet Parking von Bosch, eine voll autonome Parkhausinfrastruktur, erhält als weltweit erste fahrerlose Fahrfunktion die Freigabe der deutschen Behörden.

Heute arbeiten mehr als 2800 Entwickler an der Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens und Parkens und damit an der Vision von einer unfallfreien Mobilität.

Leistungen von Bosch für automatisierte Mobilität

SAE-L 1: Fahrerassistenzsysteme

Ein Fahrerassistenzsystem übernimmt dauerhaft die Quer- oder Längsführung des Fahrzeuges in einem spezifischen Anwendungsfall und unterstützt so den Fahrer. Dieser muss das System immer überwachen und jederzeit in der Lage sein, bei einem Fehlverhalten des Systems sofort korrigierend einzugreifen.

SAE-L 2: Teilautomatisiertes Fahren

Das System übernimmt dauerhaft die Längs- und die Querführung des Fahrzeuges in einem spezifischen Anwendungsfall und unterstützt so den Fahrer. Der Fahrer muss das System immer überwachen und jederzeit in der Lage sein, bei einem Fehlverhalten des Systems sofort korrigierend einzugreifen.

SAE-L 3: Bedingt automatisiertes Fahren

Das System übernimmt die komplette Fahraufgabe in einem spezifischen Anwendungsfall. Der Fahrer muss nach Aufforderung jederzeit in der Lage sein, die komplette Fahraufgabe wieder zu übernehmen. Dieser Fall kann bei einem Systemfehler oder dem Erreichen der Systemgrenzen eintreten.

SAE-L 4: Hochautomatisiertes Fahren

Das System übernimmt die komplette Fahraufgabe in einem spezifischen Anwendungsfall. Auch bei einem Systemfehler oder dem Erreichen der Systemgrenzen, bleibt die Verantwortung für die Fahraufgabe bei dem System, das einen sicheren Zustand herbeiführt.

SAE-L 5: Vollautomatisiertes Fahren

Das System übernimmt die komplette Fahraufgabe in allen Anwendungsfällen, beherrscht also unter allen Umweltbedingungen die Fahrt in der Stadt, auf Landstraßen und Autobahnen. Bei einem Systemfehler bleibt die Verantwortung für die Fahraufgabe bei dem System, das einen sicheren Zustand herbeiführt.

SAE-L 1: Fahrerassistenzsysteme
SAE-L 2: Teilautomatisiertes Fahren
SAE-L 3: Bedingt automatisiertes Fahren
SAE-L 4: Hochautomatisiertes Fahren
SAE-L 5: Vollautomatisiertes Fahren
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SAE-L 1: Fahrerassistenzsysteme

Ein Fahrerassistenzsystem übernimmt dauerhaft die Quer- oder Längsführung des Fahrzeuges in einem spezifischen Anwendungsfall und unterstützt so den Fahrer. Dieser muss das System immer überwachen und jederzeit in der Lage sein, bei einem Fehlverhalten des Systems sofort korrigierend einzugreifen.

SAE-L 2: Teilautomatisiertes Fahren

Das System übernimmt dauerhaft die Längs- und die Querführung des Fahrzeuges in einem spezifischen Anwendungsfall und unterstützt so den Fahrer. Der Fahrer muss das System immer überwachen und jederzeit in der Lage sein, bei einem Fehlverhalten des Systems sofort korrigierend einzugreifen.

SAE-L 3: Bedingt automatisiertes Fahren

Das System übernimmt die komplette Fahraufgabe in einem spezifischen Anwendungsfall. Der Fahrer muss nach Aufforderung jederzeit in der Lage sein, die komplette Fahraufgabe wieder zu übernehmen. Dieser Fall kann bei einem Systemfehler oder dem Erreichen der Systemgrenzen eintreten.

SAE-L 4: Hochautomatisiertes Fahren

Das System übernimmt die komplette Fahraufgabe in einem spezifischen Anwendungsfall. Auch bei einem Systemfehler oder dem Erreichen der Systemgrenzen, bleibt die Verantwortung für die Fahraufgabe bei dem System, das einen sicheren Zustand herbeiführt.

SAE-L 5: Vollautomatisiertes Fahren

Das System übernimmt die komplette Fahraufgabe in allen Anwendungsfällen, beherrscht also unter allen Umweltbedingungen die Fahrt in der Stadt, auf Landstraßen und Autobahnen. Bei einem Systemfehler bleibt die Verantwortung für die Fahraufgabe bei dem System, das einen sicheren Zustand herbeiführt.

Forschungsprojekte

VDA Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren: VVMethoden – Verifikation und Validierung autonomer Systeme

Rechtssichere und effiziente Freigabe von autonomen Fahrzeugen: Bei der Einführung vollautomatisierter und autonomer Fahrfunktionen kommt dem Testen und Absichern von Fahrzeugsystemen eine Schlüsselrolle zu.

Als Konsortialführer sieht Bosch in diesem öffentlich geförderten Projekt die Möglichkeit, erstmalig eine effiziente Testbarkeit von Anfang an in die Entwicklung vollautomatisierter und autonomer Systeme einzubeziehen.

5GCroCo – Fifth Generation Cross-Border Control *

5GCroCo wird 5G-Technologien im grenzüberschreitenden Korridor entlang Frankreich, Deutschland und Luxemburg testen. Darüber hinaus zielt dieses öffentlich geförderte Projekt darauf ab, neue Geschäftsmodelle zu definieren, die auf dieser Konnektivitäts- und Dienstbereitstellungskapazität aufgebaut werden können. Dies wird sich auf relevante Normungsgremien aus der Telekommunikations- und Automobilindustrie auswirken.

Im Rahmen dieses Projekts wird Bosch teleoperierte Fahrfunktionen für Anwendungsfälle sowohl in zugangsbeschränkten Bereichen als auch auf grenzüberschreitenden Überlandstraßen entwickeln und demonstrieren.

* Fünfte Generation der grenzüberschreitenden Kontrolle

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ICT4CART – ICT Infrastructure for Connected and Automated Road Transport *

Das öffentlich geförderte Projekt zielt darauf ab, eine vielseitige informations- und kommunikationstechnologische (IKT) Infrastruktur unter realen Bedingungen zu entwerfen, zu implementieren und zu testen, die den Übergang zu höheren Automatisierungsstufen ermöglicht, um vorhandene Lücken zu schließen und mit spezifischen Schlüsselelementen der IKT zu arbeiten, nämlich hybrider Konnektivität, Datenmanagement, Datenschutz und präzise Lokalisierung.

ICT4CART baut auf hochrelevanten Anwendungsfällen (Stadt- und Autobahnanwendungen) auf, die an den Teststandorten unter realen Bedingungen demonstriert und validiert werden. Bosch wird Testfahrzeuge mit automatisierten Fahrfunktionen aufbauen und in der ICT4CART-Umgebung einsetzen, um den Anwendungsfall „Autobahn“ zu demonstrieren und validieren.

* Informations- und kommunikationstechnologische Infrastruktur für den vernetzten und automatisierten Straßenverkehr

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MEC-View - Mobile Edge Computing basierte Objekterkennung für hoch- und vollautomatisiertes Fahren

Das öffentlich geförderte Projekt erschließt das hochautomatisierte Fahren in komplexen urbanen Verkehrsszenarien, wie etwa das automatisierte Auffahren auf eine vorfahrtberechtigte Straße. Damit verfolgt das Projekt das Ziel, das automatisierte Fahren im Stadtverkehr noch sicherer und effizienter zu machen. Der Ansatz basiert auf der Evaluation von Infrastruktursensorik, die Objektdaten für ein lokales Umfeldmodell zur Erweiterung des Erfassungsbereichs fahrzeuggebundener Sensorik zur Verfügung stellt.

Um die Fusion der infrastrukturseitigen und fahrzeugseitigen Umfeldmodelle zu gewährleisten, werden eine hochauflösende digitale Karte, ein performantes Mobilfunknetz sowie ein Mobile Edge Computing (MEC) Server eingesetzt.

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Für die Mobilität der Zukunft brauchen Sie einen Partner,
auf den man sich verlassen kann

Bosch verfügt schon heute über Technologien für alle Automatisierungsstufen und automatisiertes Parken, viele davon bereits in Serie. Über herausragende Technik hinaus profitieren Kunden auch von der Kombination besonderer Stärken und Kompetenzen, wie globale Präsenz und lokale Erprobung von Automatisierungstechnologien. Diese Fähigkeiten machen Bosch zum Partner erster Wahl für automatisierte Mobilität.

Kompetenter Entwicklungspartner und langfristiger Systemlieferant

Verlässliche Partnerschaft  Das umfassende Portfolio und Engagement über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg machen Bosch zum starken Partner für automatisierte Mobilität. Bosch hat sich nicht nur als Entwicklungspartner und Systemlieferant für Fahrzeughersteller, sondern auch als Partner der Wissenschaft, Politik und verschiedener Branchen etabliert. Globale Logistik und Großserienfertigung sorgen für eine schnelle Belieferung. Hinzu kommen eine weltweite Ersatzteilversorgung und Serviceleistungen.

Bewährte Technik für innovative Konzepte

Qualität und Zuverlässigkeit  Bosch-Technik ist millionenfach bewährt und trägt maßgeblich dazu bei, hochwertige Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Beispielsweise sind Fahrerassistenzsysteme von Bosch weltweit im Einsatz. Ihre Qualität und Zuverlässigkeit haben dazu beigetragen, dass sie in manchen Ländern gesetzlich vorgeschrieben werden. Die lange Erfahrung aus Entwicklung und Fertigung nutzt Bosch auch bei neuen Lösungen und erreicht so auch bei innovativen Entwicklungen hohe Standards.

Technologieführerschaft und ständige Weiterentwicklung

Innovationskraft und Geschwindigkeit  Bosch treibt alle Stufen der automatisierten Mobilität voran und verfügt heute schon über die Technologie für hoch- und vollautomatisiertes Fahren. Die Innovationskraft von Bosch zeigt sich zum Beispiel in der Technologieführerschaft bei Fahrzeugsensoren und Bordcomputern. Durch die hohe Innovationskraft kann Bosch neue Lösungen schnell bis zur Reife für Volumenmärkte bringen. Hohe Stückzahlen ermöglichen günstige Preise.

Expertise für optimalen Systemnutzen mit Automatisierung

System- und Vernetzungskompetenz  Bosch verbindet Hard- und Software zu kompletten Systemlösungen für automatisierte Mobilität. Je höher der Automatisierungsgrad, desto wichtiger ist die Systemintegration der einzelnen Techniken. Bosch kennt exakt die technischen Anforderungen der Komponenten und kann diese optimal zu einem Gesamtsystem zusammenfügen. Dazu kombiniert Bosch Fachwissen aus Mechanik, Elektronik, Softwareentwicklung und Telematik zu umfassender Systemkompetenz.

Schlüsseltechnologien für automatisiertes Fahren aus einer Hand

Umfassendes Angebot und Know-how für Fahrzeuge, Infrastruktur und Services  Bosch kombiniert Hardware und Software mit Vernetzung und Dienstleistungen zu kompletten Lösungen für automatisierte Mobilität. Dazu ist Bosch in vielen Branchen aktiv und bietet sämtliche Schlüsseltechnologien an. Der ganzheitliche Ansatz, die Kombination verschiedener Technologien und die optimale Systemintegration ermöglichen den besten Systemnutzen.

Kurze Wege und marktspezifische Lösungen

Weltweite Präsenz  Bosch ist weltweit in der Nähe seiner Kunden präsent und in rund 150 Ländern aktiv. Das bedeutet kurze Wege sowie eine enge und flexible Zusammenarbeit. Auch für automatisierte Mobilität ist Bosch international aufgestellt und erprobt das automatisierte Fahren in Deutschland, den USA, Japan und China. Durch langjährige Aktivitäten vor Ort kennt Bosch die spezifischen Anforderungen und Trends einzelner Märkte und kann auf Besonderheiten, wie etwa rechtliche Rahmenbedingungen eingehen.

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