Sicher durch den Großstadtdschungel:
Bosch bringt Fahrerassistenzsysteme
in die Stadt

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Ergänzendes Informationsmaterial zu
Fahrassistenzsystemen von Bosch.

Informationspaket für Autofahrer

Zusammenfassung Fahrassistenzsysteme

Informationspaket für Hersteller

Zusammefassung Fahrassistenzsysteme

Nachdem es für das Fahren auf Autobahnen und Landstraßen bereits ein vielseitiges Angebot an Fahrerassistenz-Lösungen gibt, entwickelt Bosch bereits erfolgreich Systeme für die wesentlich größeren Herausforderungen des Innenstadtverkehrs. Urbane Mobilität bedeutet hohe Komplexität und damit neue Gefahren. Selbstverständlich beziehen die Technologien von Bosch insbesondere Fahrradfahrer und Fußgänger als Verkehrsteilnehmer mit ein. Häufig stellen sie durch ihre Unberechenbarkeit ein vergrößertes Risiko dar – und sind bei einem Verkehrsunfall selbst besonders gefährdet.

Ausgestattet mit Radarsensoren und Videokameras, sind diese intelligenten Systeme in der Lage, auch solche Verkehrsteilnehmer in komplexen Situationen zu erkennen, den Autofahrer rechtzeitig zu warnen oder im Notfall sogar automatisch einzugreifen. Möglich wird dies in bestimmten Fällen durch die Kommunikation und Interaktion der verschiedenen Komponenten. So lassen sich Unfälle im Stadtverkehr häufig vermeiden oder zumindest die Unfallfolgen erheblich reduzieren. Von diesen zukunftsweisenden Technologien profitieren alle Verkehrsteilnehmer – mit mehr Sicherheit und Komfort für den Autofahrer und erhöhtem Schutz für Radfahrer und Fußgänger.

43%

der Unfälle zwischen Autos und Radfahrern könnten vermieden oder in ihrer Schwere reduziert werden.

* in Deutschland, wenn jeder PKW mit der automatischen Notbremsung auf Radfahrer ausgestattet wäre; Bosch Unfallforschung

bei bis zu

60 km/h

Fahrgeschwindigkeit kann eine automatische Notbremsung auf Fußgänger und Radfahrer ausgelöst werden


für

Sicherheit

sorgen die akustischen und optischen Signale, die beim Öffnen der Autotüren zuverlässig vor sich nähernden Verkehrsteilnehmern warnen.

Stark für die Schwächsten:
Fahrerassistenzsysteme behalten den Überblick

Berechnet das Unberechenbare:
Die automatische Notbremsung auf Radfahrer

Radfahrer sind häufig schnell unterwegs. Durch spontane Aktionen bleiben sie oft unberechenbar, ihre schmale Silhouette ist zudem im dichten Stadtverkehr nicht gut zu sehen. Doch die Umfeldsensoren erkennen kreuzende und in Längsrichtung fahrende Fahrradfahrer und erfassen Abstand, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung, um ein potenzielles Unfallrisiko zu berechnen. Droht eine Kollision, bremst das System das Fahrzeug automatisch ab bis es zum Stillstand kommt, um den Unfall zu vermeiden oder zumindest abzumindern. Laut Schätzungen ließen sich damit fast die Hälfte der Unfälle zwischen Autos und Radfahrern vermeiden oder zumindest in ihrer Schwere reduzieren.

Wenn sich ein Radfahrer nähert, bleibt die Tür am besten zu

Radfahrer nähert sich parkenden Fahrzeugen

Eine alltägliche Situation, die für jeden Autofahrer und auch Mitfahrer ein ziemliches Risiko darstellt: Wenn das Fahrzeug längs eingeparkt ist, die Tür bereits geöffnet wird und sich plötzlich ein Fahrradfahrer mit hohem Tempo von hinten nähert. Die Ausstiegswarnung von Bosch senkt das damit verbundene Risiko.

Das System erfasst mithilfe von Mittelbereichsradarsensoren im hinteren Teil des Fahrzeugs Verkehrsteilnehmer wie Autos, Fahrräder, Roller oder Motorräder, die sich nähern, präzise und in Echtzeit. Optische und akustische Signale warnen Autofahrer und Mitfahrer davor, die Tür zu öffnen. So sorgt die Ausstiegswarnung dafür, Unfallrisiken zu vermeiden, Verletzungen bei Radfahrern zu vermindern und Schäden am Fahrzeug zu minimieren.

Vorausschauender Schutz
mit eingebautem Stopp vor Fußgängern

Als die schwächsten Verkehrsteilnehmer werden Fußgänger im Stadtverkehr häufig nicht rechtzeitig gesehen und sind daher besonders gefährdet. Auf Basis von Video- beziehungsweise Radarsensorik erkennt das vorausschauende Fußgängerschutzsystem frühzeitig Passanten, die unvermittelt die Fahrbahn queren und vom Auto erfasst werden könnten. Reagiert der Fahrer nicht auf die entsprechende Warnung, führt das System automatisch bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h eine Notbremsung durch. Je nach Konfiguration erfolgt die Notbremsung auch ohne vorherige Fahrerwarnung. Damit hilft das vorausschauende Fußgängerschutzsystem, gefährdete Verkehrsteilnehmer zu schützen und unterstützt Autofahrer dabei, Kollisionen zu verhindern bzw. deren Folgen zu mindern.

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