Sicher durch den Großstadtdschungel: Bosch bringt Pkw-Assistenzsysteme in die Stadt

Download Center

Alles Wichtige zu Fahrerassistenzsystemen für Pkw auf einen Blick

Informationspaket für Hersteller

Zusammenfassung Fahrassistenzsysteme

Nachdem es für das Fahren auf Autobahnen und Landstraßen bereits ein vielseitiges Angebot an Assistenz-Lösungen für Pkw gibt, entwickelt Bosch bereits erfolgreich Systeme für die wesentlich größeren Herausforderungen des Innenstadtverkehrs. Urbane Mobilität bedeutet hohe Komplexität und damit neue Gefahren. Selbstverständlich bezieht die Bosch-Technik insbesondere Fahrradfahrer und Fußgänger mit ein. Häufig stellen sie durch ihre Unberechenbarkeit ein vergrößertes Risiko dar – und sind bei einem Verkehrsunfall selbst besonders gefährdet. Ausgestattet mit Radarsensoren und Videokameras, sind diese intelligenten Systeme in der Lage, auch solche Verkehrsteilnehmer in komplexen Situationen zu erkennen, den Autofahrer rechtzeitig zu warnen oder im Notfall sogar automatisch einzugreifen. So lassen sich Unfälle im Stadtverkehr häufig vermeiden oder zumindest die Unfallfolgen erheblich reduzieren.

Die Bedeutung von aktiven Sicherheitssystemen hat auch die unabhängige Prüforganisation Euro NCAP (European New Car Assessment Programme) erkannt: Ab 2018 nimmt Euro NCAP in ihren Bewertungskriterien die Notbremsung auf Fahrradfahrer auf. Fußgänger-Notbremssysteme gehören schon seit 2016 dazu. Neue Fahrzeugmodelle können nur dann die Höchstwertung von fünf Sternen erreichen, wenn gewisse Standards bei der Vermeidung von Unfällen mit Fußgängern und Radfahrern erreicht werden.

bis zu

43%

der Unfälle zwischen Pkw und Radfahrern könnten vermieden werden, wenn jeder Pkw mit der automatischen Notbremsung auf Radfahrer ausgestattet wäre (Bosch Unfallforschung).

bei bis zu

60 km/h

kann die automatische Notbremsung auf Fußgänger und Radfahrer ausgelöst werden.


mehr Sicherheit

ermöglichen die akustischen und optischen Signale der Ausstiegswarnung, die beim Öffnen der Autotüren vor sich nähernden Verkehrsteilnehmern warnen.

Stark für die Schwächsten:
Fahrerassistenzsysteme behalten den Überblick

Berechnet das Unberechenbare:
Die automatische Notbremsung auf Radfahrer

Die automatische Notbremsung verhindert Kollisionen mit Radfahrern.

Radfahrer sind häufig schnell unterwegs. Durch spontane Aktionen bleiben sie oft unberechenbar, ihre schmale Silhouette ist zudem im dichten Stadtverkehr nicht gut zu sehen. Doch die Umfeldsensoren erkennen kreuzende und in Längsrichtung fahrende Fahrradfahrer und erfassen Abstand, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung, um ein potenzielles Unfallrisiko zu berechnen. Droht eine Kollision, bremst das System das Fahrzeug automatisch ab bis es zum Stillstand kommt, um den Unfall zu vermeiden oder zumindest abzumindern. Laut Schätzungen ließen sich damit fast die Hälfte der Unfälle zwischen Autos und Radfahrern vermeiden oder zumindest in ihrer Schwere reduzieren.

Wenn sich ein Radfahrer nähert, bleibt die Tür am besten zu

Radfahrer nähert sich parkenden Fahrzeugen

Die Ausstiegswarnung warnt optisch und akustisch vor Objekten, die sich von hinten nähern.

Eine alltägliche Situation, die für jeden Autofahrer und auch Mitfahrer ein ziemliches Risiko darstellt: Wenn das Fahrzeug längs eingeparkt ist, die Tür bereits geöffnet wird und sich plötzlich ein Fahrradfahrer mit hohem Tempo von hinten nähert. Die Ausstiegswarnung von Bosch senkt das damit verbundene Risiko.

Das System erfasst mithilfe von Mittelbereichsradarsensoren im hinteren Teil des Fahrzeugs Verkehrsteilnehmer wie Autos, Fahrräder, Roller oder Motorräder, die sich nähern, präzise und in Echtzeit. Optische und akustische Signale warnen Autofahrer und Mitfahrer davor, die Tür zu öffnen. So sorgt die Ausstiegswarnung dafür, Unfallrisiken zu vermeiden, Verletzungen bei Radfahrern zu vermindern und Schäden am Fahrzeug zu minimieren.

Vorausschauender Schutz
mit eingebautem Stopp vor Fußgängern

Das System erkennt Fußgänger und leitet bei Gefahr automatisch eine Notbremsung ein.

Als die schwächsten Verkehrsteilnehmer werden Fußgänger im Stadtverkehr häufig nicht rechtzeitig gesehen und sind daher besonders gefährdet. Auf Basis von Video- beziehungsweise Radarsensorik erkennt das vorausschauende Fußgängerschutzsystem frühzeitig Passanten, die unvermittelt die Fahrbahn queren und vom Auto erfasst werden könnten. Reagiert der Fahrer nicht auf die entsprechende Warnung, führt das System automatisch bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h eine Notbremsung durch. Je nach Konfiguration erfolgt die Notbremsung auch ohne vorherige Fahrerwarnung. Damit hilft das vorausschauende Fußgängerschutzsystem, gefährdete Verkehrsteilnehmer zu schützen und unterstützt Autofahrer dabei, Kollisionen zu verhindern bzw. deren Folgen zu mindern.

Innovative Technik für zuverlässigen Schutz

Pkw-Assistenzsysteme für die aktive Sicherheit, wie die automatische Notbremsung auf Radfahrer, Fußgängerschutz oder Ausstiegswarnung, werden erst durch die Kommunikation und das optimale Zusammenspiel der beteiligten Komponenten möglich.

Darum entwickelt Bosch wichtige Systeme und Komponenten, wie Umfeldsensoren und Brems- und Lenksysteme, konsequent weiter und bietet die Schlüsseltechnologien für Assistenzsysteme aus einer Hand und für vielfältige Einsatzzwecke an.

Sensoren und Bremssystem

Radarsensor

Radarsensoren erkennen Objekte auf eine Distanz von bis zu 250 Metern. Sie stellen deren Position fest und messen auch deren Geschwindigkeit im Vergleich zur Bewegung des eigenen Fahrzeugs.

Dadurch liefern sie den Assistenzsystemen wichtige Informationen zum Straßenverkehr.

Videosensor

Videosensoren erkennen Objekte wie Fahrspuren, Verkehrszeichen, andere Fahrzeuge aber auch Radfahrer und Fußgänger. Die Stereo-Videokamera im achansatz erfasst die Umgebung auf bis zu 50 Metern Entfernung in dreidimensionaler Sicht.

Bei der neuesten Videokamera-Generation verbindet Bosch innovative Technologien zur Bildverarbeitung mit Methoden der künstlichen Intelligenz. Dies ermöglicht beispielsweise, das Verhalten von Fußgängern zuverlässig einzuschätzen, um Notbremsungen gezielter auszulösen.

Ultraschallsensor

Der Ultraschallsensor ermöglicht die präzise Messung der Entfernung von Hindernissen. Er sendet kurze Ultraschallimpulse aus, die von den Hindernissen reflektiert werden.

Das System unterstützt beim Parken und Manövrieren und ermöglicht Notbremsungen bei niedrigen Geschwindigkeiten, auch bei plötzlich auftauchenden Hindernissen.

Mehr über den Ultraschallsensor

iBooster

Der elektromechanische Bremskraftverstärker iBooster kann sehr schnell Bremsdruck aufbauen und ihn dank elektronischer Steuerung sehr genau dosieren.

Dadurch eignet er sich insbesondere für den Einsatz in automatischen Notbremssystemen.

Mehr über den iBooster

Kontakt +49 (0)711 400 40990
Anfrage starten
Ihre Branche und Ihr Anliegen
Weiter
Ihre Nachricht
Weiter
Informationen zu Ihrer Person
Weiter
Schließen
Messen und Kongresse


Tauschen Sie sich mit unseren
Fachleuten vor Ort aus.

Zur Übersicht
Medien Center


Laden Sie weitere Informationen zum Thema.

Mehr Informationen
Anmeldung Media Service (E-Mail und RSS Feeds) Jetzt registrieren